Berlin – Eine besondere Nachricht erreichte kürzlich die Gehörlosen-Community: Steffen Helbing, 1. Vorsitzender des Gehörlosenverband Berlin e.V., übernimmt die Leitung der Arbeitsgruppe „Kommunikation und Gebärdensprache“. Diese Position eröffnet neue Möglichkeiten für die Interessenvertretung gehörloser und hörbehinderter Menschen in Berlin.

Ein Amt mit Verantwortung
Helbing beschreibt die Ernennung als große Ehre, betont aber gleichzeitig die Verantwortung, die damit einhergeht: „Dieses Vertrauen bedeutet mir sehr viel. Es ist nicht nur eine persönliche Anerkennung, sondern vor allem eine Verpflichtung gegenüber der Gemeinschaft der gehörlosen und hörbehinderten Menschen.“
Die Leitung der Arbeitsgruppe ist mehr als ein symbolisches Amt. Sie erlaubt direkten Einfluss auf politische Prozesse, die die Lebensqualität von Gehörlosen und Menschen mit Hörbehinderungen in Berlin betreffen. Dazu gehört die Mitwirkung in Ausschüssen des Abgeordnetenhauses Berlin, Treffen in der Senatskanzlei beim Regierenden Bürgermeister sowie Beteiligung an verschiedenen Senatsverwaltungen.
Zentrale Ziele für die Gehörlosen-Community
Helbing hat klare Prioritäten formuliert, die er in seiner neuen Rolle umsetzen möchte:
- Gesetzliche Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache (DGS) als Minderheitensprache: Trotz internationaler Standards und UN-Konventionen ist die DGS in Deutschland noch nicht vollständig gesetzlich verankert. Helbing setzt sich dafür ein, dass diese Sprachgemeinschaft sichtbarer und rechtlich gleichgestellt wird.
- Weiterentwicklung des Landespflegegeldgesetzes in Berlin: Für viele gehörlose Menschen ist eine faire finanzielle Unterstützung entscheidend, insbesondere für selbstbestimmtes Leben und Pflegebedarfe.
- Ausbau von Barrierefreiheit und inklusiver Kommunikation: Von öffentlichen Behörden bis hin zu digitalen Angeboten – Barrieren sollen konsequent abgebaut werden.
- Stärkung politischer Partizipation: Helbing will sicherstellen, dass Gehörlose nicht nur vertreten, sondern aktiv in politische Entscheidungen eingebunden werden.
Weitere Engagements in Berliner Gremien
Neben der Arbeitsgruppe wird Helbing auch in weiteren wichtigen Gremien mitwirken:
- Berliner Teilhabebeirat – als Vertreter der Gehörlosen und Hörbehinderten.
- Landesfachstelle für Barrierefreiheit (LBBG) – Mitarbeit im Begleitgremium zur Sicherstellung angemessener Vorkehrungen.
- Interne UAG Katastrophenschutz – besonderer Fokus auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung, insbesondere Gehörlose und Hörbehinderte.
Diese Gremienarbeit zeigt: Die politische Vertretung ist nicht auf formale Treffen beschränkt. Sie umfasst praktische Verbesserungen in Alltag, Sicherheit und gesellschaftlicher Teilhabe.
Zwischenbilanz: Chancen und kritische Fragen
Helbings neue Rolle eröffnet Chancen, doch gleichzeitig bleiben kritische Fragen: Wie schnell werden konkrete Veränderungen spürbar? Wird die gesetzliche Anerkennung der Gebärdensprache tatsächlich vorangebracht? Wie werden die Interessen der Community langfristig abgesichert?
Kritiker weisen darauf hin, dass politische Prozesse oft langsam sind und dass Engagement auf vielen Ebenen notwendig ist, um Barrieren nachhaltig abzubauen. Helbing betont jedoch, dass er diese Herausforderungen aktiv angehen will, gestützt auf seine Erfahrung als Vorsitzender des Gehörlosenverbands und seine engen Kontakte in der Community.
Ein Auftrag für echte Teilhabe
Für Helbing ist die Aufgabe mehr als ein Amt. Es ist ein Auftrag, die Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und echte Teilhabe von Gehörlosen konsequent zu fördern. In seinen eigenen Worten: „Diese Aufgaben sind für mich mehr als ein Amt. Sie sind ein Auftrag, mich weiterhin mit voller Überzeugung für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und echte Teilhabe einzusetzen.“
Seine Arbeit ist ein Beispiel dafür, wie Engagement auf politischer Ebene konkret umgesetzt werden kann. Gleichzeitig erinnert sie daran, dass Rechte und Inklusion nicht automatisch kommen – sie müssen aktiv erkämpft und durchgesetzt werden.
Fazit
Steffen Helbing tritt eine Rolle an, die für die Berliner Gehörlosen-Community weitreichende Bedeutung hat. Sie verbindet politische Verantwortung, praktische Verbesserungen und symbolische Anerkennung. Ob die Erwartungen der Community vollständig erfüllt werden, hängt von der Umsetzung, politischem Willen und der kontinuierlichen Mitwirkung der Betroffenen ab.
Eines ist klar: Helbing setzt ein starkes Zeichen für Barrierefreiheit, politische Teilhabe und die Sichtbarkeit der Deutschen Gebärdensprache. Für die Gehörlosen in Berlin könnte dies ein Schritt zu mehr Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Gleichstellung sein – ein Auftrag, der weit über das formale Amt hinausgeht.
Leichte Sprache
Steffen Helbing übernimmt neue wichtige Aufgabe
Berlin – Gute Nachrichten für Gehörlose in Berlin: Steffen Helbing wird Leiter der Arbeitsgruppe „Kommunikation und Gebärdensprache“.
Er ist 1. Vorsitzender vom Gehörlosenverband Berlin e.V. und kennt die Probleme der Gehörlosen gut.
Warum ist das wichtig?
Steffen Helbing sagt: „Dieses Vertrauen ist eine große Ehre. Aber es bedeutet auch Verantwortung für die Gehörlosen.“
In dieser Aufgabe kann er direkt bei Politik und Behörden mitreden. Er nimmt an Treffen im Abgeordnetenhaus Berlin, in der Senatskanzlei und in verschiedenen Senatsverwaltungen teil.
Wichtige Ziele von Steffen Helbing
Er will besonders für diese Punkte arbeiten:
- Deutsche Gebärdensprache anerkennen: DGS soll als Minderheitensprache gesetzlich geschützt werden.
- Pflegegeld verbessern: Gehörlose sollen fair unterstützt werden.
- Barrierefreiheit ausbauen: Ämter, öffentliche Räume und digitale Angebote sollen besser zugänglich sein.
- Politische Teilhabe stärken: Gehörlose sollen mehr bei Entscheidungen mitreden können.
Weitere Aufgaben in Berlin
Steffen Helbing arbeitet auch in anderen Gremien:
- Berliner Teilhabebeirat: Er vertritt dort Gehörlose und Hörbehinderte.
- Landesfachstelle für Barrierefreiheit (LBBG): Er achtet auf gute Vorkehrungen für alle.
- Katastrophenschutz: Gehörlose und Menschen mit Behinderung sollen besser geschützt werden.
Chancen und Fragen
Diese neue Aufgabe bringt Chancen: Mehr Sichtbarkeit und Einfluss für Gehörlose in Berlin.
Aber es gibt auch Fragen:
- Wann sieht man die Veränderungen wirklich?
- Wird die Gebärdensprache gesetzlich anerkannt?
- Wie werden die Rechte der Gehörlosen langfristig gesichert?
Steffen Helbing arbeitet aktiv daran. Er hat Erfahrung als Vorsitzender und kennt die Bedürfnisse der Community.
Auftrag für Teilhabe
Für Helbing ist die Aufgabe mehr als ein Amt. Sie ist ein Auftrag, Gehörlosen Gleichberechtigung und echte Teilhabe zu ermöglichen.
Er sagt: „Diese Aufgaben sind für mich mehr als ein Amt. Sie sind ein Auftrag, mich weiterhin für Gleichberechtigung und echte Teilhabe einzusetzen.“
Fazit
Steffen Helbing zeigt, dass Engagement und politische Arbeit zusammen wichtig sind. Er kämpft für Barrierefreiheit, politische Mitbestimmung und die Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache.
Für Gehörlose in Berlin kann das ein Schritt zu mehr Selbstbestimmung und gleichberechtigter Teilhabe sein.

