Türkei – Ein als „delikanlı“ (junger Mann) bekannter Täter, der einen gehörlosen Mann misshandelt hatte, wurde nach seiner Flucht aus dem Gefängnis festgenommen. Fırat Kaya, selbst gehörlos, wurde am 20. März 2025 in seinem Schlaf in seinem Haus in Yalova verhaftet, nachdem er zwei Monate zuvor aus dem offenen Gefängnis in Bolu entkommen war.
Hintergrund des Vorfalls
Der Vorfall ereignete sich in Izmit, wo Kaya einen anderen gehörlosen Mann namens Engin E. misshandelte, nachdem er ihn aufgrund seiner sexuellen Orientierung attackiert hatte. Kaya teilte die Gewaltszenen in sozialen Medien. Engin E. war aus Aydın nach Izmit gekommen, um Arbeit zu finden, als er von Kaya angegriffen und seines Geldes beraubt wurde.
Gerichtsverfahren und Flucht
- Das Gericht verurteilte Kaya und vier weitere Angeklagte zu jeweils 7 Jahren und 11 Monaten Haft für verschiedene Straftaten.
- Kaya erhielt zusätzlich 2 Jahre und 1 Monat für Raub.
- Nach einem vorübergehenden Freilassungsbeschluss wurde Kaya auf Einspruch der Staatsanwaltschaft erneut inhaftiert.
- Vor zwei Monaten floh Kaya aus dem offenen Gefängnis in Bolu.
Festnahme und weitere Anklagen
Kaya wurde in Yalova im Schlaf überrascht und festgenommen. Es stellte sich heraus, dass gegen ihn insgesamt 25 Jahre Haft für acht verschiedene Straftaten in fünf Provinzen vorliegen, darunter bewaffneter Raub, Freiheitsberaubung und Körperverletzung.
Fazit
Der Fall von Fırat Kaya verdeutlicht die Schwere und Komplexität der von ihm begangenen Straftaten. Seine erneute Festnahme nach der Flucht unterstreicht die Entschlossenheit der Behörden, ihn für seine Taten zur Rechenschaft zu ziehen. Die Vielzahl an Anklagen, einschließlich Gewalt gegen eine gehörlose Person, zeigt ein wiederholtes Muster von kriminellem und gewalttätigem Verhalten.

