Gehörlose Serena aus Dübendorf erlebte einen unvorstellbaren Schock, als ihr geliebter Kater Orville von einem Auto überfahren wurde. Doch der Schock wurde noch größer, als der Unfallfahrer keine Hilfe leistete. Statt einen Notfalltierarzt zu rufen, wartete der Fahrer einfach auf die Polizei, was möglicherweise das Leben von Orville gekostet hat.
Der Unfall und die Reaktion des Fahrers
Am 27. August gegen 18:30 Uhr kam Seranas Mann aufgeregt nach Hause und rief: „Orville wurde angefahren!“ Beide rannten sofort zur Unfallstelle. Orville lag schwer verletzt auf dem Gehweg und hatte bereits viel Blut verloren. Serena bat den Fahrer, sofort einen Notfalltierarzt zu rufen, da sie und ihr Mann gehörlos sind und nicht einfach so telefonieren können. Doch der Fahrer reagierte nicht und wartete nur auf die Polizei.
Serena versuchte später, den Fahrer per SMS und WhatsApp zu erreichen, um ihm ihre Enttäuschung mitzuteilen. Seine Antwort war unmissverständlich: „Der Arzt kann nicht zaubern.“ Serena ist erschüttert über das Verhalten des Fahrers und fragt sich, warum er nicht sofort Hilfe holte.
Serena kämpft für mehr Sicherheit in ihrer Straße
Serena weiß, wie gefährlich die Straßen in ihrem Viertel sind. „Es ist eine enge Straße, in der viele Kinder und Tiere leben“, erklärt sie. Schon lange setzt sie sich mit anderen Anwohnern dafür ein, dass die Geschwindigkeit auf maximal 30 km/h reduziert wird. Trotz eines Schildes, das zur Vorsicht mahnt, fahren viele Autofahrer zu schnell. Dieser Unfall zeigt einmal mehr, wie dringend eine Geschwindigkeitsbegrenzung notwendig ist.
Fazit
Der tragische Unfall und das Verhalten des Fahrers haben Serena tief verletzt. Sie hätte sich gewünscht, dass der Fahrer wenigstens versucht hätte, ihrem Kater zu helfen, anstatt einfach abzuwarten. Ihr bleibt nur die traurige Erkenntnis, dass Orville vielleicht noch hätte gerettet werden können, wenn schneller Hilfe gekommen wäre. Dieses Ereignis ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie wichtig es ist, Verantwortung zu übernehmen und in solchen Situationen Mitgefühl zu zeigen.
Foto von blick.ch

